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Artikel vom Dienstag, 13. März 2007



In Dötlingen tanzen die Farben
Vier Künstler stellen am Rittrumer Kirchweg ihre
Werke aus

Familie Hesso aus Delmenhorst nahm am Sonntag an
der Ausstellungseröffnung in der Galerie
Dötlingen teil, wo Vater Rashid (rechts) seine
Bilder präsentiert. Darüber freuten sich nicht
nur die Ausstellungsbesucher, sondern auch
Ehefrau Milya und die Kinder Zagros, Sharif und
Dilan-Roni. FOTO: Gerd Backenköhler |
Dötlingen (gb). Bis zum 6. Mai dauert die Ausstellung
„Farben tanzen…“, die am Sonntagmittag in der Galerie
Dötlingen am Rittrumer Kirchweg eröffnet worden ist. Die
Brüder Hesso zeigen Gemälde, Doris Gessner
Stein-skulpturen und Reinhard Ose Metallobjekte.
Rashid Hesso aus Delmenhorst verwendet wie sein Bruder
Mahmoud in seinen Bildern kräftige Farben, die sich oft
vor einem matten, grauen oder braunen Hintergrund
abheben. Während Rashid Hesso aber figürliche Motive
bevorzugt, zieht es seinen Bruder Mahmoud eher hin zu
abstrakten Motiven. Und während Rashid am Sonntag bei
der Vernissage weilte, hielt sich Mahmoud in Schweden
auf.
Rashid Hesso studierte von 1985 bis 1990 am Institut „Adham
Ismail“ für bildende Künste und an der Fakultät der
schönen Kunst an der Universität Damaskus
Innenarchitektur, 1993 ließ er sich in Delmenhorst
nieder und arbeitet mit der Jugendkunstschule und der
Volkshochschule zusammen.
Nichts mit dem Malen hat Doris Gessner aus dem
ostfriesischen Esens zu tun, die in Dötlingen 15
Sandsteinskulpturen präsentiert, die unterschiedliche
Themen abbilden: Vom Torso über die von der
Vogelgrippe-Epidemie inspirierten Steinmikroben bis hin
zu den so genannten Stein-Pilzen und kleinen
Zusammenstellungen, die an das britische Stonehenge
erinnern sollen. Dagegen hat Reinhard Ose sein Schaffen
in der Bearbeitung von Kupfer gefunden. Die metallischen
Objekte des Bremer Künstlers, darunter Vögel, Rentiere
und Eidechsen, gelten als angewandte Kunst, weil jedes
Exponat einen Zweck erfüllt, sei es als Brunnen,
Vogeltränke oder Kerzenleuchter.
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